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Printing 1920-1929

Article-No.: N021420


Tischler, Viktor. – „Alte”.

1920-1925. Lithografie / Kreidelithografie, in Schwarz, auf glattem hellgelb getöntem Velin. – Originale Künstlergrafik, von Viktor Tischler. – 37,5 x 27,2 cm (Darstellung / Druckbild), 50 x 40 cm (Blatt).

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Nicht handsigniert. Verso in Bleistift bezeichnet: ″VIKTOR TISCHLER 1920- 25 ALTE″. – Sehr guter Zustand.

Viktor Tischler (1890 Wien - 1951 Beau-lieu-sur-Mer). Österreichischer jüdischer Maler und Grafiker. Ab 1904 erster Unterricht bei David Kohn in dessen privater Mal- und Zeichenschule in Wien. 1907-12 Studium bei Rudolf Bacher und Franz Rumpler an der Akademie der bildenden Künste Wien. Danach Studienreisen nach Frankreich, Italien, in die Niederlande und Arbeit freischaffender Maler in Wien. 1917 Heirat mit der Opernsängerin Mathilde Ehrlich. Frühe Spezialisierung auf repräsentative Porträts, so die Bildnisse von Max Oppenheimer und Felix Steinitz. 1924 Edition der Grafikmappe »Max Reinhardt und seine Schauspieler« mit 20 Lithografien (Wien: Verlag Carl Konegen). Daneben entstanden Genrebilder, Stillleben und Illustrationen für Zeitschriften, wie das Magazin ›Die Bühne‹, ›Der Querschnitt‹ und ›Das Zelt‹. Anfänglich noch deutlich impressionistisch geprägt, nimmt ab 1923 der Einfluss von modernen Malern wie August Mackes und Ernst Ludwig Kirchner zu. Später folgt eine Annäherung an die Kunst der Neuen Sachlichkeit. 1923 Erwerbung des Gemäldes »Bildnis der Gattin des Künstlers« von 1914 durch die Österreichische Galerie Belvedere. 1926 Mitglied des neu gegründeten Breslauer Vereins ›Farbige Stadt‹. 1928 Umzug nach Paris, wo sich seine Farbpalette noch einmal veränderte. 1937 Entfernung und Vernichtung seiner Radierungen »Betender« und »Selbstbildnis« von 1920/1923 während der Feme-Aktion »Entartete Kunst« aus der Anhaltinischen Gemäldegalerie Dessau. 1940/41 Internierung in Südfrankreich im Camp des Milles. 1941 Flucht in die USA, wo er in Mamaroneck und bei seiner Tochter in Kalifornien lebte. 1949 Rückkehr nach Frankreich und Ansiedelung in Cannes, wo vor allem Landschaften und Marinestücke aus Südfrankreich entstanden.

Bertolt Brecht (1898 Augsburg - 1956 Ost-Berlin). Eigentlich Berthold Friedrich Brecht, auch Bert Brecht. Deutscher Dramatiker und Lyriker, bedeutender Vertreter der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Begründer des epischen Theaters bzw. dialektischen Theaters.



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