1983. Aquarell, über Bleistift, mit Gouache, auf festem hellchamois Bütten. – Originale Künstlergrafik, von Gerhard Altenbourg. – Unikat. – 14,0 x 38,0 cm (Darstellung / Blatt).
Janda 83/30. – In der Darstellung im unteren Blattrand mittig in Bleistift Künstlersignet bzw. Monogramm: ″GA″. Etwas weiter links Jahr: ″1983″. Im rechten Rand Titel: ″Meine Ziege: Ja, Ja″. Verso in Bleistift nochmals Signatur und Werknummer: ″Altenbourg 83/30″. – Provenienz: 1983 Galerie Brusberg Hannover. – Dieter Brusberg gilt als wichtigster westdeutscher Galerist und Förderer Altenbourgs. – Ohne jeden Mangel. Rückseitig in den oberen Blattecken leichte Montagespuren. Sehr guter Zustand.
Gerhard Altenbourg (1926 Rödichen-Schnepfetal - 1989 Meißen). Deutscher Maler und Grafiker. 1929 Umzug nach Altenburg. 1944-45 Soldat im Zweiten Weltkrieg. 1946-48 als Schriftsteller und Journalist tätig, Zeichenunterricht bei Erich Dietz. 1948-50 Studium an der Hochschule für Baukunst und Bildende Kunst in Weimar bei Hans Hoffmann-Lederer. 1959 Teilnahme an der documenta II in Kassel. 1961 Gastatelier an der Kunstakademie in Westberlin. 1961 Erwerb einiger Arbeiten durch das Museum of Modern Art in New York. 1962-89 Atelier in Altenburg, Annahme des Künstlernamens "Altenbourg". 1966 Burda-Preis für Grafik in München. 1968 Will-Grohmann-Preis in Westberlin. 1970 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin. 1977 Teilnahme an der documenta 6 und Mitgliedschaft bei der „Life Fellow of the International Biographical Association“ in Cambridge. In den 1980er Jahren Ausstellungsverbot und Schließung der Ausstellungen, da er sich den offiziellen Kunstauffassungen der DDR widersetzte. Seit 1998 vergibt das Lindenau-Museum in Altenburg aller zwei Jahre den Gerhard-Altenbourg-Preis.