Um 1510. Radierung / Strichätzung, mit Plattenton, auf schwerem grob genarbtem Bütten. – Originale Künstlergrafik, von Daniel Hopfer. – 19,0 x 24,5 cm (Blatt), 8,5 x 13,5 cm (Darstellung / Platte).
Bartsch 61. – Unten in der Platte monogrammiert mit Stadtpyr: ″DH″. Rechts unten Funck-Nummer: ″190″. – Sehr später Abdruck von der Originalplatte, nicht von David Funcke. Ein Nachdruck der ″Opera Hopferiana″ (1802) oder von der Staatlichen Bibliothek Bamberg (1953) ist auszuschließen. – Teils leicht angeschmutzt. Sonst guter Zustand.
Daniel Hopfer (1471 Kaufbeuren -1536 Augsburg). Deutscher Waffenätzer, Radierer und Holzschneider. Hopfer siedelte früh nach Augsburg über und erlangte dort 1493 das Bürgerrecht. Er ehelichte die Schwester des Verlegers Sigmund Grimm. 1524 wird ihm von Erzherzog Ferdinand ein Wappenbrief ausgestellt. Kunstgeschichtliche Bedeutung erlangte Hopfer durch die Beförderung der Ätzradierung.