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Printing 1800-1849

Article-No.: A004428


Erhard, Johann Christoph. – Sechs Ansichten aus den Umgebungen des Schneeberges bei Wiener-Neustadt. – „Bey Buchberg (Puchberg am Schneeberg)”.

1817. Radierung / Strichätzung & Kaltnadel, in Schwarz, auf hellgelbem Velin. – Originale Künstlergrafik, von Johann Christoph Erhard. – 16,2 x 20,3 cm (Darstellung / Einfassungslinie), 24,4 x 31,4 cm (Blatt), 17,3 x 21,0 cm (Platte).

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Apell 12 II (von II). – In der Platte rechts unten signiert und datiert: ″JC. Erhard fec. 1817.″ Zentral im unteren Plattenrand Titel: ″Bey Buchberg″. In der linken unteren Blattecke von Sammlerhand in Bleistift bezeichnet: ″Apell Nr. 12 / II 'selten'″. An der Plattenkante rechts unten Besitzstempel Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau in Schwarz (1676-1747, Lugt L.1708b). – Schöner kontrastreicher Abzug vom zweiten und letzten Zustand der Platte mit den Vollendungen aller Gegebenheiten, inklusive der oben geschlossenen Einfassungslinie. – Sehr dicht angelegtes Blatt. – Ausweislich der Beschreibung bei Aloys Apell seltenes Blatt. Wird tatsächlich nicht oft angeboten. – Provenienz: Sammlung der Fürsten von Anhalt-Dessau (der Stempel von Leopold I. fand nach dessen Tod weiter Verwendung, vermutlich unter Leopold IV. Friedrich, 1794-1871), dann Sammlung Friedrich Julius Arndt (genannt Fritz Arndt, 1856-1919, Besitzer des Klosterguts Oberwartha bei Dresden), danach Sammlung Dr. Theodor Arndt in Dresden-Blasewitz. – Verso leichte Montagereste. Gering fleckig. Sonst tadellos. Insgesamt guter Zustand.

Johann Christoph Erhard (1795 Nürnberg - 1822 Rom). Deutscher Landschaftsmaler, Radierer und Kupferstecher. Schüler der städtischen Zeichenschule in Nürnberg unter Gustav Philipp Zwinger. Seit 1809 bei Ambrosius Gabler. Zugleich wurde er von Johann Adam Klein gefördert, mit welchem er 1816 nach Wien ging. 1818 Studienreise mit Klein und anderen in das Salzkammergut. Seit dieser Zeit bevorzugte er die Technik der Kaltnadelradierung. Ab Herbst 1819 Studienreise mit Heinrich Reinhold nach Rom. Schwere Krankheit und künstlerische Selbstzweifel trieben ihn dann in den Freitod.



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