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Druckgrafik 1910-1919

Artikel-Nr.: K004519


Schwichtenberg, Martel. – „Nachtphantasie”.

1919. Lithografie / Kreidelithografie, in Schwarz, auf gelbem Karton. – Originale Künstlergrafik, von Martel Schwichtenberg. – 23,6 x 17,8 cm (Darstellung / Druckbild), 32 x 24 cm (Blatt).

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Aus: Wasmuths Kunsthefte. Junge Berliner Kunst (Berlin: Wasmuth 1919), Bd. 6. – Nicht handsigniert. Im Stein links unten monogrammiert und datiert: ″MS 19″. Unterhalb der Darstellung typografisch nummeriert: ″12″. – Vollrandiges Exemplar. Papier etwas verbräunt. Im linken Rand originale Heftspuren. Guter Zustand.

Martel Schwichtenberg (1896 Hannover - 1945 Sulzburg). Eigentlich Justine Adele Martha Schwichtenberg. Deutsche Malerin und Grafikerin. Bis 1917 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf. Danach als Mitarbeiterin des Architekten Bernhard Hoetger tätig (Entwürfe für die TET-Stadt der Bahlsen-Werke). In der Folgezeit zahlreiche Entwürfe für Verpackungen der Bahlsen-Firma (1928 Plakat für Käse-Waffeln). In den 1920er Jahren vom Expressionismus der Brücke beeinflusst. Ab 1920 Atelier in Berlin-Charlottenburg, Mitglied des Werkbund und der Novembergruppe. Heirat des Malers Willy Robert Huth; nach drei Jahren wieder geschieden. Ab 1929 Ausstellungs-Beteiligungen, u.a. bei Flechtheim in Berlin. 1933 Emigration nach Südafrika, dort weiter für Bahlsen tätig. 1938 Vernichtung von Wohnhaus und Atelier durch Brand. 1939 bei einem Besuch in München vom Kriegsausbruch überrascht, zog sie sich in den Schwarzwald zurück. Lebte zeitweilig in einem Sanatorium in Glotterbad.

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