1919. Lithografie / Kreidelithografie, in Schwarz, auf gelblichem Karton. – Originale Künstlergrafik, von Ernst Fritsch. – 24,6 x 19,2 cm (Darstellung / Druckbild), 32 x 24 cm (Blatt).
Aus: Wasmuths Kunsthefte. Junge Berliner Kunst (Berlin: Wasmuth 1919), Bd. 6. – Nicht handsigniert. Unterhalb der Darstellung typografisch nummeriert: ″2″. – Vollrandiges Exemplar. Papier etwas verbräunt. Im linken Rand originale Heftspuren. Blattkante rechts unten mit kleinem Einriss (8 mm). Mäßig guter Zustand.
Ernst Fritsch (1892 Charlottenburg - 1965 Berlin). Deutscher Maler und Grafiker. 1911-14 Ausbildung als Zeichenlehrer an der Königlichen Kunstschule in Berlin. 1913-14 Studium an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin. Als Soldat im Ersten Weltkrieg. 1919-21 als Lehrer tätig. 1919-32 Mitglied der Berliner Secession, 1919 Novembergruppe. 1927 Rompreis der Preußischen Akademie der Künste. Ab 1925 in der Münchener Neuen Secession vertreten. 1928/29 Studienaufenthalte in Paris und Rom. 1933 Ausstellungs-Verbot. Wendete sich von Expressionismus und Kubismus her kommend der Neuen Sachlichkeit und dem expressiven Realismus zu. 1939-42 Lehrtätigkeit an der Kunst-und-Werk-Privatschule für Gestaltung in Berlin. 1942-45 als Soldat im Zweiten Weltkrieg. Ab 1946 Professor an der Berliner Hochschule für bildende Künste, ab 1953 Leitung der Abteilung Kunstpädagogik. Mitglied im Deutschen Künstlerbund.