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Zeichnung & Aquarell 1960-1969

Artikel-Nr.: F003618


Weber, Andreas Paul. – „Der Humor wird zu Grabe getragen”.

1960-1962. Zeichnung / Feder- & Pinselzeichnung, in schwarzer Tusche, hellgrau laviert, auf kräftigem chamois Velin. – Originale Künstlergrafik, von Andreas Paul Weber. – Unikat. – 51 x 66 cm (Blatt), 40,3 x 57,0 cm (Darstellung).

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Rechts unten in Bleistift signiert: ″A. Paul Weber″. Links unten am Blattrand betitelt: ″Der Humor wird zu Grabe getragen″. Verso Stempel der Clan-Presse in Rot (zu dem Probeabzug der rückseitigen Lithografie). – Auf der Rückseite ein Probeabzug einer Lithografie von Andreas Paul Weber mit der Darstellung vierer Bahnreisender, einer eine Zeitung (Die andere Zeitung, AZ, Hamburg) lesend, für die sich die drei anderen lebhaft zu interessieren scheinen. – Sehr guter Zustand.

Andreas Paul Weber (1893 Arnstadt - 1980 Schretstaken / Mölln). Oft auch A. Paul Weber. Deutscher Lithograf, Zeichner und Grafiker. Schüler der Kunstgewerbeschule Erfurt. Erste autodidaktische Versuche in Lithografie. Im 1. Weltkrieg Soldat an der Ostfront. 1916 als Zeichner und Karikaturist bei der Zeitschrift der 10. Armee tätig und 1918 nach Spa versetzt. Gehörte dem nationalrevolutionären Kreis um Ernst Niekisch an. Wurde deshalb 1937 ein halbes Jahr inhaftiert. Zeichnete auch antisemitische Karikaturen. 1944/45 wieder Kriegsdienst. Nach 1945 in Schretstaken bei Mölln ansässig. 1971 Großes Verdienstkreuz und Ernennung zum Professor.

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