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Zeichnung & Aquarell 1850-1899

Artikel-Nr.: A001029


Feuerbach, Anselm (Umkreis). – „Italienerin”.

1870-1880. Zeichnung / Bleistiftzeichnung, auf festem gelblichem Velin. – Von Tschechisch (19. Jh.). – 45,5 x 32,0 cm (Darstellung / Blatt).

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In schwarzer Feder rechts unten signiert: "Heinrich Zouffal / III. Jahrgang." – Akademische Studie eines Kunststudenten, möglicherweise entstanden an der Akademie der bildenden Künste in Wien, wo Feuerbach seit 1872 eine Professur innehatte. - Der Familienname Zouffal oder Zoufal - und damit wohl auch der Zeichner - stammt aus Südmähren. – Im Rand etwas fingerfleckig. Im linken Rand zwei Einrisse alt hinterlegt. Mangelhafter Zustand.

Anselm Feuerbach (1829 Speyer - 1880 Venedig). Deutscher Maler. 1843-45 Zeichenunterricht an der Universität Freiburg. 1845-47 in Düsseldorf Schüler bei Wilhelm von Schadow und Alfred Rethel. 1847/48 Studium der Kunstakademie Düsseldorf bei Wilhelm von Schadow, Karl Ferdinand Sohn und Johann Wilhelm Schirmer. 1846 entstand sein erstes größeres Gemälde "Der flötende Silen". 1848 Umzug nach München, wo er unter den Einfluss von Karl Rahl geriet. Zur Schulung seines Kolorismus ging er 1850 nach Antwerpen zu Gustave Wappers und 1851 nach Paris, wo er im Atelier von Thomas Couture arbeitete. Maßgeblich beeinflussten ihn neben der älteren venezianischen Malerei Eugène Delacroix, Gustave Courbet, Constant Troyon und Théodore Rousseau. 1855 in Heidelberg und Karlsruhe. Danach Reise nach Venedig, Florenz und Rom mit Joseph Victor von Scheffel. 1857 Mitglied des Deutschen Künstlervereins in Rom. 1860 Bekanntschaft mit seiner Muse Anna Risi (Nanna). 1862-68 Unterstützung durch Graf von Schack, der insgesamt elf seiner Bilder erwarb. 1872 Professur an der Akademie der bildenden Künste Wien, für deren Aula er 1878-80 den "Titanensturz" ausführte.

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