1900-1910. Radierung / Strichätzung & Kaltnadel, mit Plattenton, in Schwarz, auf hellem Kupferdruck. – Originale Künstlergrafik, von Alexander Olbricht. – 11,0 x 14,8 cm (Darstellung / Druckbild), 11,8 x 15,4 cm (Platte), 29 x 33 cm (Blatt).
Links unten in Bleistift signiert: ″Alexander Olbricht″.. – Herausragend schöne Arbeit des Künstlers. – Ohne Tadel. Sehr guter Zustand.
Alexander Olbricht (1876 Breslau - 1942 Weimar). Deutscher Maler und Grafiker des Jugendstil in Weimar, dessen Werk ca. 2000 Grafiken, Radierungen, Scherenschnitte und Ölgemälde umfasst. Sohn des Landschaftsmalers und Restaurators Gustav Olbricht. Abgebrochene Lehre in einem Breslauer Kunstmaterialienmagazin. Ab 1892 Studium an der Kunstakademie Breslau unter anderem bei Carl Ernst Morgenstern. Ab 1899 in der Landschaftsklasse des Malers Theodor von Hagen an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar. 1904 Heirat mit Margarethe Thurow. 1914 im Ersten Weltkrieg eingezogen. 1921-35 Professor an der Weimarer Kunstschule. Durch die Nationalsozialisten vorzeitig entlassen, was eine Depression zur Folge hatte. 1939 beendete er seinen letzten großen und bedeutendsten Zyklus 'Der erste Schnee', in dem seine typische Motivwahl zum Ausdruck kommt. Die filigranen aquarellierten Zeichnungen zeigen Wege, Zäune, Blumen und Blätter, Gärten und Bahnübergänge.