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Printing 1900-1909

Article-No.: N021418


Suppantschitsch, Max. – „Mondnacht”.

1901. Farblithografie / Kreide- & Pinsellithografie, in Blau & Schwarz, auf glattem hellgelbem Velin. – Originale Künstlergrafik, von Max Suppantschitsch. – 37,5 x 30,4 cm (Darstellung / Druckbild), 46 x 38 cm (Blatt).

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Aus: Jahresmappe der Gesellschaft für Vervielfältigende Kunst in Wien (Wien: Gesellschaft für Vervielfältigende Kunst 1901). – Rechts unten in Bleistift signiert: ″M. Suppantschitsch″. – Handsigniertes Vorzugsexemplar der Luxus- Edition der Jahresmappe 1901 des Verlags der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst in Wien. – Sehr guter Zustand.

Max Suppantschitsch (1865 Wien - 1953 Krems). Österreichischer Maler und Grafiker, apostrophiert als der ›Chronist der Wachau‹. 1884-91 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Dort Meisterschüler bei dem Landschaftsmaler Eduard Peithner von Lichtenfels. 1887 Spezialschulpreis für Landschaftsmalerei. 1888 Goldene Füger-Medaille. 1890 Mention honorable der Weltausstellung in Paris. Ab 1886 regelmäßige Studienaufenthalte in der Wachau, deren Landschaft ihn nachhaltig faszinierte. Ab 1888 regelmäßige Sommeraufenthalte in Dürnstein, wo er später einen Weingarten bewirtschaftete. 1935 wurde er Ehrenbürger Dürnsteins. Seine frühen pathetischen Stil gab er um die Jahrhundertwende zugunsten einer heiteren stimmungsvolleren Bildauffassung auf. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er impressionistischer, weicher und zarter. Neben Ölmalerei entstanden Zeichnungen, Radierungen und Lithografien. Seinem Ansehen im Wiener Kunstbetrieb entsprach 1897 der Eintritt in das Wiener Künstlerhaus und auch 1900-05 die Mitgliedschaft im Hagenbund, der bedeutendsten Künstlervereinigungen der Wiener Moderne neben der Secession. 1908 Verleihung der Kleinen Goldenen Staatsmedaille. 1946 Auszeichnung mit dem Goldenen Lorbeer des Wiener Künstlerhauses. Viele seiner Werke befinden sich in den Landessammlungen Niederösterreich St. Pölten.



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