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Printing 1910-1919

Article-No.: N013730


Wagner, Wilhelm. – „Paradeschritt in Zossen”.

1915. Lithografie / Kreidelithografie, in Schwarz, mit Pochoir in Blaugrau & Rotbraun, auf Maschinenpapier. – Originale Künstlergrafik, von Wilhelm Wagner. – 23,3 x 28,9 cm (Darstellung / Druckbild), 49 x 33 cm (Blatt).

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Aus: Kriegszeit. Künstlerflugblätter (Berlin: Paul Cassirer & Alfred Gold 1914-1916). – Nicht handsigniert. Im Stein links unten Signatur und Jahr: ″Wilhelm Wagner 1915″. – Papier altersbedingt geringfügig gegilbt. Sehr guter Zustand.

Wilhelm Wagner (1887 Hanau am Main - 1968 Bad Saarow). Deutscher Maler, Grafiker und Entwurfszeichner für Glasmalerei. Ab 1901 Lehre als Goldschmied und Besuch der Akademie in Hanau. Danach an der Fachschule für Stahl- und Eisenindustrie in Solingen. Ab 1908 Besuch der Graphischen Fachschule in Barmen. Danach an der Kunstgewerbeschule in Berlin bei Ernst Rudolf Weiß. Studienaufenthalt in Frankreich. Übersiedlung nach Holland. Ab 1922 wieder in Berlin, wo er sich mit Max Pechstein ein Atelier teilt. Ein weiteres Atelier in Bad Saarow am Scharmützelsee. Ab Mitte der 1920er Jahre mehrere Frankreichaufenthalte. Ab 1938 Malverbot durch die Nationalsozialisten. Arbeitet notgedrungen als Architekt und Möbeldesigner. Bei einem Bombenangriff 1943 wird sein Berliner Atelier und ein Großteil seiner Werke zerstört. Umzug nach Bad Saarow. 1945 Ausweisung durch die Rote Armee und Übersiedlungt nach Großenlupnitz bei Eisenach. Bei der Rückkehr fehlt die Mehrzahl der in Bad Saarow gelagerten Werke. Ende der 1950er Jahre letzte Reise nach Frankreich.



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