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Printing 1800-1849

Article-No.: L006205


Richter, Adrian Ludwig. – Heilige Genoveve von Brabant in der Waldeinsamkeit. – „Genoveva”.

1848. Radierung / Strichätzung, auf gewalztem China, auf Kupferdruckkarton. – Von Adrian Ludwig Richter. – 31,4 x 17,7 cm (Darstellung), 40,8 x 25,3 cm (Platte), 47,5 x 33 cm (Blatt).

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Hoff 221. Hoff-Budde 264 VI (von VI). – In der Platte im unteren Rand der Schuckrahmung gestochene Signatur: ″L. RICHTER GEZ. U. RADIERT.″ Oben betitelt. Unterhalb Verlegeradresse Alphons Dürr in Leipzig sowie Druckeradresse F.A. Brockhaus. – Sehr guter Zustand.

Adrian Ludwig Richter (1803 Dresden - 1884 Dresden). Bedeutender Maler, Zeichner und Grafiker der deutschen Romantik und des Biedermeier. Sohn des Zeichners und Kupferstechers Carl August Richter. Nach der Schulzeit begann er 1815 als Lehrling seines Vaters, studierte daneben an der Kunstakademie in Dresden. 1820/21 begleitete er den russischen Fürst Narischkin als Zeichner auf einer Reise nach Paris. 1823-26 reiste er nach Italien, wo er unter anderen mit Joseph Anton Koch und Julius Schnorr von Carolsfeld zusammentraf. Dies prägte seine idealistisch-harmonische Landschaftsauffassung. 1828-35 lehrte er an der Zeichenschule der Porzellanmanufaktur in Meißen, wo Gottfried Pulian zu seinen Schülern zählte. 1826 wurde er als Lehrer für Lasndschaftsmalerei an die Dresdner Kunstakademie berufen. Für die Reihe „Das malerische und romantische Deutschland“ des Leipziger Verlegers Georg Wigand schuf er die Ansichten für die Bände zu Harz, Franken und Riesengebirge. In den späten 1830er Jahren begann er mit Holzschnitt-Illustrationen für Bücher, die ihn unter einem größeren Laienpublikum in Deutschland bekannt machten. Schließlich wurde er zum Professor für Landschaftsmalerei in Dresden ernannt. 1873 musste er aufgrund eines Augenleidens mit dem Malen aufhören und schied 1876 aus der Kunstakademie in Dresden aus.

Genoveva von Brabant (um 730 - 750). Auch Genovefa, der Legende nach Tochter eines Herzogs von Brabant und Gemahlin eines Pfalzgrafen Siegfried. Als dieser in den Krieg zog, wurde Genoveva durch Siegfrieds Statthalter Golo begehrt, dessen Werben von der treuen Genoveva verschmäht wurde. Daraufhin beschuldigte er Genoveva des Ehebruchs und verurteilte sie zum Tode. Vom Henker verschont und frei gelassen lebte sie mit ihrem neugeborenen Sohn sechs Jahre lang in einer Höhle, in welcher die Gottesmutter Maria sie mittels einer Hirschkuh versorgte. Schließlich fand ihr Ehemann Siegfried sie wieder und errichtete zum Dank für ihre Errettung eine Wallfahrtskirche.



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