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Printing 1910-1919

Article-No.: K004508


Schrimpf, Georg. – „Zwei Akte unter Bäumen”.

1916. Holzschnitt, in Schwarz, auf hellgelbem Karton. – Originale Künstlergrafik, von Georg Schrimpf. – 13,2 x 18,2 cm (Darstellung / Druckbild), 20 x 27 cm (Blatt).

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Hofmann-Präger H 1916/3. – Aus: Das Kunstblatt. Liebhaberausgabe (Weimar: Kiepenheuer 1918), Bd. 2. – Nicht handsigniert. Links und rechts unter der Darstellung typografisch bezeichnet: ″GEORG SCHRIMPF″ und ″ORIGINALHOLZSCHNITT″. – Abzug vom originalen Stock für das von Paul Westheim herausgegebenen 1. Jahrgang von ″Das Kunstblatt″! – Sehr guter Zustand.

Georg Schrimpf (1889 München - 1938 Berlin). Deutscher Maler und Grafiker. Bedeutender Vertreter des deutschen Expressionsmus und der Neuen Sachlichkeit. 1902-05 Zuckerbäckerlehre in Passau. Sein künstlerisches Talent fand zunächst keine Förderung und erst ab 1915 die erste Beachtung durch seinen Freund und Schriftsteller Oskar Maria Graf mit dem er einige Zeit in der anarchischen Kolonie in Ascona/Tessin verbrachte. Ab 1915 in Berlin ansässig und in einer Schokoladenfabrik tätig. In dieser Zeit stärkere Konzentration auf die Malerei und Anerkennung durch den Kunstexperten, Galeristen und Publizisten Herwarth Walden. Seine Ölbilder und Holzschnitte fanden u.a. Beachtung in den Zeitschriften "Der Sturm" und "Die Aktion". 1917 Heirat mit der Malerin und Grafikern Maria Uhden und Umzug nach München. Danach folgten zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen sowie Anschluss an die expressionistische Bewegung. 1920 erste Ausstellung in der Neuen Sezession; 1921 Mitglied der Gruppe. 1926-33 Lehrer an der Kunstgewerbeschule München. 1932 Mitgründung der Gruppe "Die Sieben". 1933 Berufung als Professor an die Staatliche Hochschule für Kunsterziehung in Berlin-Schöneberg. 1937 Entlassung und Diffamierung als "entartet".



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