1964. Zeichnung / Federzeichnung, in schwarzer Tusche, hellgrau laviert, auf hellchamois Bütten. – Originale Künstlergrafik, von Eugen Batz. – Unikat. – 22,7 x 14,5 cm (Darstellung / Blatt).
WVZ 2125. – Rechts unten in Bleistift signiert und datiert: ″e. b. 1964″. Dazu nummeriert: ″88″. Links weiter datiert und bezeichnet: ″IX.64 / Oeu. Nr. 2125″. – Tadellos. Sehr guter Zustand.
Eugen Batz (1905 Velbert - 1986 Wuppertal). Deutscher Maler und Fotograf. Namhafter Vertreter der abstrakten Nachkriegskunst und des Informel in Deutschland. Lehre zum Fassondreher im väterlichen Betrieb. Besuch der Kunstgewerbeschule Elberfeld. 1929-31 Studium am Bauhaus Dessau, zunächst im Vorkurs bei Josef Albers, dann Fotografie bei Walter Peterhans und Malerei bei Wassily Kandinsky. Ab 1931 Meisterschüler von Paul Klee an der Düsseldorfer Akademie. Unter dem Nationalsozialismus nur eingeschränkt künstlerisch tätig, kehrte er 1946 kehrte er mit Ausstellungen in die Kunstwelt zurück. 1949 Mitbegründung der Neuen Rheinischen Sezession. Seine abstrakten, oftmals von Südeuropa-Reisen inspirierten Werke waren außerordentlich geschätzt. 1959 Teilnahme an der documenta II in Kassel.1961-68 Refugium im Atelier in Ringgenberg in der Schweiz. Ab 1962 Abkehr vom rigorosen Informel unter Einschluss figurativer und mythischer Elemente. 1978 große Retrospektive in der Modernen Galerie in Schloss Hardenberg in Velbert-Neviges.