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Motivs Genre

Article-No.: K004223


Münzner, Rolf & Claus Weidensdorfer. – „Tischgesellschaft (Protokoll vom 1. Juni 2002 in Geithain)”.

2002. Lithografie / Kreide, Pinsel- & Schablithografie, in Schwarz, auf hellchmaois Zerkall. – Originale Künstlergrafik, von Claus Weidensdorfer & Rolf Münzner. – Künstlerexemplar (e.a.). – 67 x 54 cm (Blatt), 53,0 x 42,0 cm (Darstellung / Druckbild).

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Rechts unten in Bleistift signiert: ″herzlich Billy u. Rolf″. Dazu Widmung: ″für Roswitha und Sigmar das 'Protokoll' vom 1. Juni 2002 in Geithain″. Zahlreichen Inschriften, das Fest betreffend. – Sehr guter Zustand.

Claus Weidensdorfer (1931 Coswig - 2020 Radebeul). Deutscher Maler und Grafiker. 1951-56 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Erich Fraaß, Hans Theo Richter und Max Schwimmer. Danach Zeichenlehrer in Schwarzheide. Ab 1966 freiberuflich. 1975-89 Lehrauftrag an der Fachschule für Werbung und Gestaltung in Berlin-Schöneweide. Ab 1989 Lehre an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden; Käthe-Kollwitz-Preis. 1992 Berufung zum Professor für Malerei und Grafik, Dekan für den Fachbereich Malerei, Grafik, Bildhauerei und andere bildnerische Medien. 2002 Kunstpreis Radebeul, 2005 Kunstpreis Dresden. Ausstellungen u.a. 1989 in der Galerie Oben in Chemnitz, 1990 im Museum der bildenden Künste Leipzig sowie 1995 im Leonhardi-Museum in Dresden.

Rolf Münzner (1942 Geringswolde, lebt und arbeitet in Geithain bei Leipzig). Deutscher Zeichner und Grafiker. 1956-60 Lehre und Arbeit als Maschinenschlosser in Leisnig. 1960-62 besucht er Abendkurse an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB). 1962-67 Studium der Grafik und Illustration an der HGB u.a. bei Werner Tübke. 1969-72 Aspirantur. 1973-92 Lehrauftrag für Aktzeichnen und Illustration an der HGB. Seit 1990 Leiter der Werkstatt für Lithografie. Seit 1992 Professor. Seine skurrilen Figuren und bewegungsreichen Phantasiewelten werden in der seltenen Technik der Asphaltschabmanier im Steindruck umgesetzt. Detailreichtum und gesteigerte Virtuosität charakterisieren sein Werk ebenso wie eine Vorliebe für literarische Themen, denen er jeweils kongeniale Schöpfungen an die Seite stellt.