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Printing 1920-1929

Article-No.: F004621


Lissitzky, El (nach). – Ausstellungsplakat Sprengel Museum Hannover. – „Über zwei Quadrate (1922)”.

1988. Farboffset, in Rot & Schwarz, auf glattem weißem Werkdruck. – Ausstellungsplakat, von Jörg Werner. – 85,0 x 60,0 cm (Blatt).

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Nicht handsigniert. – Plakat zur Retrospektive ″El Lissitzky″ 24.1.-10.4.1988 im Sprengel Museum Hannover. – Provenienz: Sammlung Erhard Frommhold, Dresden. Frommhold war Cheflektor und Verlagsleiter im Verlag der Kunst Dresden, Herausgeber der ersten bedeutenden Monografie über den Künstler: Sophie Lissitzky-Küppers, El Lissitzky. Maler, Architekt, Typograf, Fotograf, Dresden: Verlag der Kunst 1967. – Minimale Alterspuren. Guter Zustand.

Jörg Werner (tätig 1980er bis 1990er Jahre Hannover). Deutscher Grafikdesigner und Gestalter. Prägte als verantwortlicher Grafiker das visuelle Erscheinungsbild des Sprengel Museums Hannover. Er gestaltete Ausstellungsplakate sowie das Layout zahlreicher wissenschaftlicher Kunstkataloge und Publikationen des Hauses. Seine Entwürfe zeichnen sich durch ein klares, strukturiertes Gespür für Typografie aus.

El Lissitzky (1890 Potschinok - 1941 Moskau). Russischer Maler, Grafiker, Typograf, Fotograf und Architekt. Prägender Vertreter der russischen Avantgarde und des Konstruktivismus. 1909-14 Studium Architektur und Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Darmstadt, 1915 Diplom in Moskau. 1918 Mitglied der Abteilung für Bildende Künste der Kulturabteilung NARKOMPROS in Moskau. Ab 1919 Lehrer an der Kunsthochschule in Witebsk (neben Kasimir Malewitsch). 1920/21 Leiter der Architekturabteilung der WChUTEMAS in Moskau. 1921-25 längerer Aufenthalt in Deutschland und der Schweiz. Währenddessen gemeinsam mit Ilja Ehrenburg Herausgabe der Kunstzeitschrift "Weschtsch-Objet-Gegenstand" in Berlin, sowie mit Kurt Schwitters Arbeit an der Zeitschrift Merz. 1922 Mitorganisation und -gestaltung der Ersten Russischen Kunstausstellung Berlin mit zahlreichen eigenen Werken. 1925-30 Lehrer an der Moskauer Kunsthochschule Wchutemas in der Abteilung Stahl und Metalle. 1927 Heirat mit Sophie Küppers. 1927/28 Auftrag zur Gestaltung des Abstrakten Kabinetts in der Niedersächsischen Landesgalerie Hannover. 1928 künstlerische Leitung bei der Gestaltung des Sowjet-Pavillons auf der internationalen Presseausstellung Pressa in Köln. 1929 Gestaltung des Sowjetischen Raums auf der Internationalen Ausstellung des Werkbunds Film und Foto. Mitglied der Pariser Künstlervereinigung "Abstraction-Création". Ab 1931 leitender Architekt der ständigen Bauausstellung im Kulturpark Gorki in Moskau. Ab 1932 Mitarbeiter der Zeitschrift "USSR im Bau". 1964 posthume Präsentation auf der documenta III in Kassel. Freundschaften verbanden ihn mit Hans Arp, Kasimir Malewitsch, Jan Tschichold und Willi Baumeister. Sein Schaffen ist deutlich mit der deutschen und holländischen Avantgarde verbunden. Sein konstruktivistischer Symbolismus, sein Konzept des "Proun" (Akronym für "Projekt für die Behauptung des Neuen"), seine Revolutionierung von Typografie und grafischer Gestaltung beeinflussten De-Stijl und das Bauhaus nachhaltig.



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