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Printing 1980-1989

Article-No.: ALT0179


Altenbourg, Gerhard. – „Weinende Hüfte und Dornen (...). Hineingeflochten in das helle Zwiegespräch (...)”.

1980. Farbholzschnitt, 2 Farbholzschnitte auf einem Blatt, in 3 und 2 Farben, auf starkem chamois Japan. – Originale Künstlergrafik, von Gerhard Altenbourg. – Andruck Exemplar Nr. 1/2. – 22,8 x 12,0 cm (Darstellung / erste), 17,2 x 23,8 cm (Darstellung / zweite), 29 x 64 cm (Blatt).

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Janda H 240 I 5. Janda H 241 IV 3. – Der erste Farbholzschnitt rechts unten in Bleistift signiert und datiert: ″Altenbourg / 1980″. Dazu Prägestempel des Künstlers. Darunter Auflagenbezeichnung: ″1/2 Andruck″. Im rechten Rand halbhoch Titel: ″Weinende Hüfte und Dornen - Taube und Dornen - aus den zinnentragenden Wäldern von rückschauenden Seufzern und beharrlicher Zuführung″. Der zweite Farbholzschnitt unterhalb in Bleistift signiert, datiert und monogrammiert: ″Altenbourg / 1980 / GA″. Dazu Prägestempel des Künstlers. In der rechten oberen Blattecke Auflagenbezeichnung: ″1/2 Andruck″. Im unteren Rand halblinks Titel: ″Hineingeflochten in das helle Zwiegespräch mürber frohlinder Findung der Dünung schwingender Glanz - und eine Arbeitspflaume″. – Seltener Andruck vom Zusammendruck der beiden Farbholzschnitte auf einem großen Blatt. – Originalrandig und unbeschnitten. Rechts unten nur sehr zart angedeutetes Eselsohr. Guter bis sehr guter Zustand.

Gerhard Altenbourg (1926 Rödichen-Schnepfetal - 1989 Meißen). Deutscher Maler und Grafiker. 1929 Umzug nach Altenburg. 1944-45 Soldat im Zweiten Weltkrieg. 1946-48 als Schriftsteller und Journalist tätig, Zeichenunterricht bei Erich Dietz. 1948-50 Studium an der Hochschule für Baukunst und Bildende Kunst in Weimar bei Hans Hoffmann-Lederer. 1959 Teilnahme an der documenta II in Kassel. 1961 Gastatelier an der Kunstakademie in Westberlin. 1961 Erwerb einiger Arbeiten durch das Museum of Modern Art in New York. 1962-89 Atelier in Altenburg, Annahme des Künstlernamens "Altenbourg". 1966 Burda-Preis für Grafik in München. 1968 Will-Grohmann-Preis in Westberlin. 1970 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin. 1977 Teilnahme an der documenta 6 und Mitgliedschaft bei der „Life Fellow of the International Biographical Association“ in Cambridge. In den 1980er Jahren Ausstellungsverbot und Schließung der Ausstellungen, da er sich den offiziellen Kunstauffassungen der DDR widersetzte. Seit 1998 vergibt das Lindenau-Museum in Altenburg aller zwei Jahre den Gerhard-Altenbourg-Preis.



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