Klein, Johann Adam. – „Johann Christoph Erhard (Bildnis in Ganzfigur sitzend und zeichnend nach links)”.
1822. Radierung / Strichätzung, in Schwarz, auf hellchamois Velin. – Originale Künstlergrafik, von Johann Adam Klein. – 19,7 x 15,0 cm (Blatt), 15,0 x 11,4 cm (Darstellung / Platte).
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Apell (Bildnisse) 4 I (von II). Jahn 255 I (von II). – Im unteren Rand der Platte bezeichnet, signiert und datiert: ″J.C. Erhard, geb: in Nürnberg d. 21 Februar 1795, gestorben zu Rom, am 18 Jan: 1822. / geäzt von seinem Freunde J.A Klein, 1822, als Titelvignette zu dessen Nachlaß″. Verso von Sammlerhand in Bleistift bezeichnet: ″J. 255 I / Skizzenbuch und Ranzen / Aetzdruck″. – Johann Adam Klein zeigt den Freund auf einer Astbank im Aignerpark bei Salzburg sitzend und ins Skizzenbuch zeichnend. Neben ihm Ranzen und Flasche, vor ihm ein Beilstock angelehnt. – Abzug vom ersten Zustand der Platte ohne die feinen Strichlagen auf der Mitte des Ranzen, an der Stockspitze und im Skizzenbuch. – Sehr selten! – Provenienz: 1947 Kunstantiquariat C.G. Boerner in Leipzig, danach Sammlung Dr. Theodor Arndt in Dresden-Blasewitz. – Tadellos. Sehr guter Zustand.
Johann Adam Klein (1792 Nürnberg - 1875 München). Deutscher Maler und Radierkünstler des Biedermeier. Erster Zeichenunterricht mit 8 Jahren bei dem Maler Georg Christoph von Bemmel. Ab 1805 Lehrling im Atelier des Kupferstechers Ambrosius Gabler. 1811 Schüler der von Gustav Philipp Zwinger geleiteten Nürnberger Zeichenschule. 1811-18 Studium an der Kunstakademie in Wien. Während einer Reise an Rhein und Main 1815 Begegnung mit dem Werk des Malers Wilhelm von Kobell. 1818 Reise ins Salzkammergut mit Johann Christoph Erhard, den Brüdern Friedrich Philipp und Heinrich Reinhold und Ernst Welker. 1819/20 Italienaufenthalt. 1839 Umsiedelung nach München und Heirat der Tochter des Kupferstechers Wolf. Mit seinen zahlreichen Tierstücken zählt Klein zu den wichtigsten Radierkünstlern des frühen 19. Jahrhunderts.
Johann Christoph Erhard (1795 Nürnberg - 1822 Rom). Deutscher Landschaftsmaler, Radierer und Kupferstecher. Schüler der städtischen Zeichenschule in Nürnberg unter Gustav Philipp Zwinger. Seit 1809 bei Ambrosius Gabler. Zugleich wurde er von Johann Adam Klein gefördert, mit welchem er 1816 nach Wien ging. 1818 Studienreise mit Klein und anderen in das Salzkammergut. Seit dieser Zeit bevorzugte er die Technik der Kaltnadelradierung. Ab Herbst 1819 Studienreise mit Heinrich Reinhold nach Rom. Schwere Krankheit und künstlerische Selbstzweifel trieben ihn dann in den Freitod.
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