1915/1966. Lithografie / Fotolithografie, in Schwarz, auf hellem Maschinenpapier. – Faksimile, von George Grosz. – 27,5 x 19,5 cm (Darstellung / Druckbild), 33 x 25 cm (Blatt).
Aus: George Grosz, Ecce homo (New York: Grove Press & Rowohlt Verlag 1966). – Unten links nummeriert: ″25″. – Aus der Faksimile-Ausgabe nach der 1923 von Wieland Herzfelde im Berliner Malik-Verlag herausgegebenen Erstausgabe. – Minimale Lagerspuren. Sehr guter Zustand.
George Grosz (1893 Berlin - 1959 Berlin). Deutsch-amerikanischer Maler, Grafiker und Karikaturist. Bekannt sind vor allem seine der Neuen Sachlichkeit zugerechneten, sozial- bzw. gesellschaftskritischen Gemälde und Zeichnungen. Typische Sujets sind die Großstadt, ihre Abseitigkeiten (Mord, Perversion und Gewalt) sowie die Klassengegensätze, die sich in ihr zeigen. In seinen Karikaturen verspottet er die herrschenden Kreise der Weimarer Republik, greift soziale Gegensätze auf und kritisiert insbesondere Wirtschaft, Politik, Militär und Klerus.