1969. Schablonendruck / Pochoir, in Grün, auf schwarzer Tafel. – Originale Künstlergrafik, von Hermann Glöckner. – 26,1 x 19,1 cm (Darstellung / Tafel).
Aus: Hermann Glöckner zum 80. Geburtstag, Zeichnungen, Gemälde und Tafeln aus den Jahren 1911 bis 1945 (Dresden: Staatliche Kunstsammlungen Dresden 1969). – Nicht handsigniert. Verso in Bleistift von fremder Hand bezeichnet: ″Hermann Glöckner - Signum - '69″. – Originalgrafische Umschlagseite für den Katalog zur Ausstellung im Kupferstichkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Dort im Impressum erwähnt: ″Umschlag-Rückseite: Signum des Künstlers″. – Kaum Lagerspuren. Guter Zustand.
Hermann Glöckner (1889 Cotta bei Dresden - 1987 Berlin). Deutscher konstruktivistischer Maler, Grafiker und Bildhauer. 1904-11 Besuch der Abendkurse an der Kunstgewerbeschule Dresden bei Edmund Schuchardt und Kurt Fiedler. 1914-18 als Soldat im 1. Weltkrieg. 1923/24 Studium an der Kunstakademie Dresden bei Otto Gussmann. 1945 Verlust fast des gesamten Oeuvres durch Kriegszerstörung. 1945-48 Mitglied der Künstlergruppe "Der Ruf". Lebte und arbeitete im Künstlerhaus Loschwitz in Dresden, in den letzten Lebensjahren auch in West-Berlin. Galt innerhalb der geduldeten konstruktivistisch-abstrakten Dresdner Kunstszene als zentrale Leitfigur. Zahlreiche Aufträge für baugebundene Plastik im öffentlichen Raum. 1984 Nationalpreis der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur.