1916. Lithografie / Kreidelithografie, in Schwarz, auf leichtem weißlichem Velin. – Originale Künstlergrafik, von Hans Gerson. – 26,9 x 20,6 cm (Darstellung / Druckbild), 42 x 34 cm (Blatt).
Aus: Krieg und Kunst. Original-Steinzeichnungen der Berliner Sezession (Berlin: Julius Bard 1916). – Nicht handsigniert. Im Stein rechts unten Signatur: ″H Gerson″. Am Blattrand rechts unten typografisch bezeichnet: ″Hans Gerson: Vorstadt in Brüssel″. Links unten Vignette der Berliner Secession. – Sehr guter Zustand.
Hans Gerson (1881 Magdeburg - 1931 Hamburg). Deutscher Architekt und Grafiker. Architekturstudium an der Technischen Hochschule in München. 1904-07 Assistenz bei den Architekten Hart & Lesser in Berlin. 1907 gemeinsam mit seinem Bruder Oskar Gründung des Architekturbüros Gebr. Gerson in Hamburg-Altona. Lieferte als Soldat im Ersten Weltkrieg in Belgien einige Lithografien für "Krieg und Kunst" der Berliner Sezession. 1918/19 Wiedereröffnung des Ateliers nach dem Krieg und Aufnahme des jüngeren Bruders Ernst nach dessen russischer Kriegsgefangenschaft. In Hamburg entstanden zahlreiche moderne Bauten und Kontorhäuser mit expressionistischen Klinkerfassaden.