1979. Zinkografie / Kreidezinkografie, in Schwarz, auf festem hellchamois Maschinenbütten. – Originale Künstlergrafik, von Werner Tübke. – Auflage 80 Exemplare. – 31,0 x 43,9 cm (Darstellung), 36 x 48 cm (Blatt).
Tübke-Schellenberger 71. WVZ L 9/79. – Rechts unten in Bleistift signiert: ″Tübke″. In der Platte unten mittig nochmals signiert und datiert: ″Tübke Juli 1979″. Rechts unten bezeichnet: ″Happening in Pompeji″. – Druck von Gerhardt Günther in der Hochschuldruckerei der Burg Giebichenstein Halle. – Tadelloses Exemplar. Sehr guter Zustand.
Werner Tübke (1929 Schönebeck/Elbe - 2004 Leipzig). Deutscher Maler, Zeichner und Grafiker, neben Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer einer der bedeutendsten Künstler in der DDR, Vertreter der ersten Generation der Leipziger Schule. 1935-45 privater Zeichenunterricht bei Karl Friedrich in Magdeburg. Studierte 1948/49 Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB), 1950-52 Kunsterziehung und Psychologie an der Universität Greifswald. 1955-57 Assistent an der HGB. 1961/62 Studienaufenthalt in der Sowjetunion. Ab 1962 Oberassistent, ab 1964 Dozent an der HGB, 1972 Professor und 1973-76 Rektor. 1971 erste Italienreise. 1976-87 Arbeit am Panoramagemälde zum Deutschen Bauernkrieg in Bad Frankenhausen in Thüringen. 1977 documenta in Kassel.