1800-1810. Radierung / Strichätzung, in Schwarz, auf kräftigem Velin. – Von Friedrich Barthel. – 18,4 x 13,9 cm (Darstellung / Einfassungslinie), 22,3 x 16,1 cm (Platte), 29,5 x 22,5 cm (Blatt).
Ohne Bezeichnung. – Sehr gratiger Abzug vor aller Schrift. – Sehr guter Zustand.
Friedrich Barthel (1775 Leipzig - 1846 Braunschweig). Eigentlich Johann Christian Friedrich Barthel, aber auch Friedrich Bartel. Deutscher Maler, Zeichner, Kupferstecher und Radierer. Schüler bei Johann Friedrich Bause. Verdingte sich dann als Kupferstecher bei Johann Gottlieb Böttcher in Leipzig. Ab etwa 1800 erschien eine größere Anzahl Kupferstiche und Radierungen nach eigenem Entwurf, zumeist Landschaften. 1807 veröffentlichte er seine Zeichenschule "Eumorphea. Anleitung zur Geschmacksbildung für die zeichnenden Künste mit besonderer Hinsicht auf landschaftliche Darstellung" mit 20 Kupfertafeln. Ging dann nach Dresden, um Malerei zu studieren. Später in Braunschweig vor allem als Maler tätig. Von ihm im Braunschweiger Schloss vier Horen, ein Sonnengott sowie einige Tierstücke. Ab 1816 widmete er sich wieder vermehrt dem Kupferstich.