2005. Zeichnung / Federzeichnung, in schwarzer Tusche, über Radierung, auf chamois Hahnemühle. – Originale Künstlergrafik, von Claus Weidensdorfer. – Unikat. – 19,8 x 7,4 cm (Darstellung / Platte), 40 x 27 cm (Blatt).
Rechts unten in Bleistift und Feder signiert und datiert: ″Weidensd. 85 / 005″. Links gestrichene Auflagenbezeichnung: ″16/20″. Im unteren Blattrand in Bleistift bezeichnet: ″Manchmal gucken auch schöne Mädchen traurig″. Verso nochmals Titel, Signatur und Jahr: ″Doppelkopf / Weidensdorfer 05″. – Tuschezeichnung über der Radierung ″Zwei Köpfe″ von 1985 (Werkverzeichnis Muschter Nr. 509). Dabei der obere Kopf vollständig mit einem neuen überarbeitet, der untere etwas hervorgehoben und kontrastiert. – Sehr guter Zustand.
Claus Weidensdorfer (1931 Coswig - 2020 Radebeul). Deutscher Maler und Grafiker. 1951-56 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Erich Fraaß, Hans Theo Richter und Max Schwimmer. Danach Zeichenlehrer in Schwarzheide. Ab 1966 freiberuflich. 1975-89 Lehrauftrag an der Fachschule für Werbung und Gestaltung in Berlin-Schöneweide. Ab 1989 Lehre an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden; Käthe-Kollwitz-Preis. 1992 Berufung zum Professor für Malerei und Grafik, Dekan für den Fachbereich Malerei, Grafik, Bildhauerei und andere bildnerische Medien. 2002 Kunstpreis Radebeul, 2005 Kunstpreis Dresden. Ausstellungen u.a. 1989 in der Galerie Oben in Chemnitz, 1990 im Museum der bildenden Künste Leipzig sowie 1995 im Leonhardi-Museum in Dresden.