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Druckgrafik 1910-1919

Artikel-Nr.: K004509


Rohlfs, Christian. – „Tod mit dem Sarg”.

1917. Holzschnitt, in Schwarz, auf hellchamois Maschinenpapier. – Originale Künstlergrafik, von Christian Rohlfs. – 21,5 x 14,9 cm (Darstellung / Druckbild), 27 x 21 cm (Blatt).

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Söhn HDO 31709. Vogt 104. – Aus: Das Kunstblatt. Liebhaberausgabe (Weimar: Kiepenheuer 1918), Bd. 2. – Nicht handsigniert. Unterhalb typografisch bezeichnet: ″CHRISTIAN ROHLFS: TOD MIT DEM SARG // ORIGINALHOLZSCHNITT″. – Sehr guter Zustand.

Christian Rohlfs (1849 Groß Niendorf, Kreis Segeberg - 1938 Hagen). Deutscher Maler und Grafiker. Namhafter Vertreter der europäischen Moderne. Ab 1870-73 Studium der Historien- und Figurenmalerei bei Paul Thumann an der Großherzoglichen Kunstschule in Weimar, 1873 Beinamputation, 1874-84 Weiterführung des Studiums. Ab 1884 als freischaffender Künstler in Weimar. Hinwendung zum Impressionismus. 1901 auf Einladung von Karl Ernst Osthaus Umzug nach Hagen, Atelier am Folkwang-Museum. 1904-06 Arbeitsaufenthalte in Soest. 1910-12 Aufenthalt in München. Um 1910 Hinwendung zum Expressionismus. 1910 Jurymitglied des Deutschen Künstlerbundes. 1919 Heirat mit Helene Vogt. 1919 öffentliche Anerkennung mit einer Sonderausstellung in der Nationalgalerie Berlin. 1924 Ehrenmitgliedschaft in der Preußischen Akademie der Künste Berlin. Ab 1927 regelmäßig in Ascona. 1930/31 enge Zusammenarbeit mit Helmuth Macke und Marianne von Werefkin. Unter dem Nationalsozialismus 1937 Konfiszierung mehrerer seiner Werke bei der Aktion "Entartete Kunst", außerdem Malverbot und Ausschluss aus der Preußischen Akademie der Künste. Vorstandsmitglied Deutscher Künstlerbund und Künstlervereinigung Hagenring.

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