1972/1976/1987. Farbsiebdruck / Farbserigrafie, in Blau & Schwarz, auf hellchamois Velinkarton. – Originale Künstlergrafik, von Hermann Glöckner. – 63 x 49 cm (Blatt), 49,1 x 35,0 cm (Darstellung / Druckbild).
Nicht handsigniert. Verso in Bleistift bezeichnet: ″Aus dem Nachlaß Hermann Glöckner / f.d.R. Werner Schmidt 10.11.87″. – Die Gestaltung dieses Siebdrucks geht auf eine Komposition aus dem Jahr 1972 zurück. – Postumer Nachlass-Druck mit Autorisierung von Werner Schmidt. – Die Blattecke links unten unscheinbar bestoßen. Guter Zustand.
Hermann Glöckner (1889 Cotta bei Dresden - 1987 Berlin). Deutscher konstruktivistischer Maler, Grafiker und Bildhauer. 1904-11 Besuch der Abendkurse an der Kunstgewerbeschule Dresden bei Edmund Schuchardt und Kurt Fiedler. 1914-18 als Soldat im 1. Weltkrieg. 1923/24 Studium an der Kunstakademie Dresden bei Otto Gussmann. 1945 Verlust fast des gesamten Oeuvres durch Kriegszerstörung. 1945-48 Mitglied der Künstlergruppe "Der Ruf". Lebte und arbeitete im Künstlerhaus Loschwitz in Dresden, in den letzten Lebensjahren auch in West-Berlin. Galt innerhalb der geduldeten konstruktivistisch-abstrakten Dresdner Kunstszene als zentrale Leitfigur. Zahlreiche Aufträge für baugebundene Plastik im öffentlichen Raum. 1984 Nationalpreis der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur.