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Druckgrafik 1960-1969

Artikel-Nr.: ALT0188


Altenbourg, Gerhard. – „Glossen um eine Figur, die ich das gesichtslose Mekönkchen nenne”.

1969. Farbholzschnitt, auf Fabriano-Bütten. – Originale Künstlergrafik, von Gerhard Altenbourg. – Auflage Exemplar Nr. 27/50. – 43,8 x 33,4 cm (Darstellung / Druckbild), 49 x 36 cm (Blatt).

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Janda H 131 5. – Im unteren Blattrand in Bleistift rechts unten signiert und datiert: ″Altenbourg 1969″. Links Titel: ″Glossen um eine Figur, die ich das gesichtslose Mekönkchen nenne″. In der rechten Blattecke Auflagenbezeichnung: ″27/50″. Dazu Trockenstempel des Künstlers. – Sehr guter Zustand.

Gerhard Altenbourg (1926 Rödichen-Schnepfetal - 1989 Meißen). Deutscher Maler und Grafiker. 1929 Umzug nach Altenburg. 1944-45 Soldat im Zweiten Weltkrieg. 1946-48 als Schriftsteller und Journalist tätig, Zeichenunterricht bei Erich Dietz. 1948-50 Studium an der Hochschule für Baukunst und Bildende Kunst in Weimar bei Hans Hoffmann-Lederer. 1959 Teilnahme an der documenta II in Kassel. 1961 Gastatelier an der Kunstakademie in Westberlin. 1961 Erwerb einiger Arbeiten durch das Museum of Modern Art in New York. 1962-89 Atelier in Altenburg, Annahme des Künstlernamens "Altenbourg". 1966 Burda-Preis für Grafik in München. 1968 Will-Grohmann-Preis in Westberlin. 1970 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin. 1977 Teilnahme an der documenta 6 und Mitgliedschaft bei der „Life Fellow of the International Biographical Association“ in Cambridge. In den 1980er Jahren Ausstellungsverbot und Schließung der Ausstellungen, da er sich den offiziellen Kunstauffassungen der DDR widersetzte. Seit 1998 vergibt das Lindenau-Museum in Altenburg aller zwei Jahre den Gerhard-Altenbourg-Preis.

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