1988. Radierung / Kaltnadel, in Schwarz , auf schwerem hellchamois Hahnemühle. – Originale Künstlergrafik, von Gerhard Altenbourg. – Auflage Exemplar Nr. 4/12. – 9,2 x 11,7 cm (Darstellung / Platte), 54 x 40 cm (Blatt).
Janda R 97 5. – Im unteren Blattrand in grauer Feder monogrammiert, datiert und signiert: ″GA 1982 Altenbourg″. Noch darunter Auflagenbezeichnung: ″4/12″. Darüber Prägestempel des Künstlers. In der Blattecke rechts unten Titel: ″Auf Wohnsiedels Auen: Gespielin, wie sie weben und gedeihen, dieser Korso der Gestalten, schönschößig und meerbraun″. Wasserzeichen der Hahnemühle. – Tadellos erhalten. Sehr guter Zustand.
Gerhard Altenbourg (1926 Rödichen-Schnepfetal - 1989 Meißen). Deutscher Maler und Grafiker. 1929 Umzug nach Altenburg. 1944-45 Soldat im Zweiten Weltkrieg. 1946-48 als Schriftsteller und Journalist tätig, Zeichenunterricht bei Erich Dietz. 1948-50 Studium an der Hochschule für Baukunst und Bildende Kunst in Weimar bei Hans Hoffmann-Lederer. 1959 Teilnahme an der documenta II in Kassel. 1961 Gastatelier an der Kunstakademie in Westberlin. 1961 Erwerb einiger Arbeiten durch das Museum of Modern Art in New York. 1962-89 Atelier in Altenburg, Annahme des Künstlernamens "Altenbourg". 1966 Burda-Preis für Grafik in München. 1968 Will-Grohmann-Preis in Westberlin. 1970 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin. 1977 Teilnahme an der documenta 6 und Mitgliedschaft bei der „Life Fellow of the International Biographical Association“ in Cambridge. In den 1980er Jahren Ausstellungsverbot und Schließung der Ausstellungen, da er sich den offiziellen Kunstauffassungen der DDR widersetzte. Seit 1998 vergibt das Lindenau-Museum in Altenburg aller zwei Jahre den Gerhard-Altenbourg-Preis.