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Druckgrafik 1800-1849

Artikel-Nr.: A003936


Friedrich, Caspar David (nach). – Das Große Gehege. – Von Johann Philipp Veith. – „Abend an der Elbe”.

1832. Kupferstich / Linienstich, in Schwarz, auf hellem Velin. – Historische Ortsansicht, von Johann Philipp Veith. – 15,7 x 22,3 cm (Darstellung), 23 x 30 cm (Blatt).

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Kovalevski B-C 91. – Aus: Bilderchronik des Sächsischen Kunstvereins (Dresden: Sächsischer Kunstverein 1828-1836). – Rechts unten signiert: ″Gest. v. Veith″. Unterhalb der Darstellung betitelt und bezeichnet: ″Angekauft vom Sächsischen Kunstvereine auf das Jahr 1832.″ – Nach dem bekannten Gemälde Caspar David Friedrichs ″Das Große Gehege″ von 1832 in der Gemäldegalerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Eine Ikone der Deutschen Romantik. Hier die jahresaktuelle und von Friedrich wohl auch überwachte Wiedergabe als Kupferstich für den Sächsischen Kunstverein. – Blatt auf die Plattenkante beschnitten. Leichte Altersspuren. Guter Zustand.

Johann Philipp Veith (1768 Dresden - 1837 Dresden). Deutscher Landschaftszeichner, Radierer und Kupferstecher. Schüler der Dresdner Akademie und von Adrian Zingg. Nach 1790 machte sich Veith selbstständig. Seit 1798 Pensionär der Dresdner Akademie. Pflegte freundschaftlich Beziehungen zu Philipp Otto Runge, der 1801 in Dresden eintraf. 1802 war er zu Studienzwecken in der Schweiz, Oberitalien und Rom unterwegs. 1813/14 weitere Italienreise.

Caspar David Friedrich (1774 Greifswald - 1840 Dresden). Deutscher Maler und Grafiker. Bedeutendster Vertreter der deutschen Frühromantik. Um 1790 erster Zeichenunterricht bei Johann Gottfried Quistorp. Ab 1794 Studium an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. 1798 Rückkehr nach Greifswald ud Umzug nach Dresden, wo er unter den Einfluß von Johann Christian Klengel, Adrian Zingg und Christian Gottfried Schulze geriet. Im März 1799 war er erstmals auf der Dresdner Akademieausstellung vertreten. 1802/03 Wanderungen auf der Insel Rügen. 1803 Umzug nach Loschwitz. 1805 nach Fürsprache Goethes Hälfte des ersten Preises der Weimarer Kunstfreunde. 1808 gelang mit dem Tetschener Altar (Kreuz im Gebirge) der künstlerische Durchbruch. Freundschaften u.a. mit Gerhard von Kügelgen, Carl Gustav Carus und Christian Clausen Dahl. 1810 Mitglied der Berliner, 1816 Mitglied der Dresdner Akademie. 1824 außerordentlicher Professor an der Dresdner Akademie.

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