1913. Radierung / Strichätzung & Kaltnadel, in Schwarz, auf wolkigem feinem Velin. – Originale Künstlergrafik, von Wilhelm Oesterle. – 20,5 x 29,2 cm (Darstellung / Platte), 33 x 46 cm (Blatt).
Rechts unter der Platte in Bleistift signiert: ″Wilh. Oesterle″. In der Platte links unten Monogramm und Jahr: ″WO 13″. Verso Sammlerstempel Eugen Roth. – Schöne Erhaltung. Unbeschnitten. Blattrand unten links mit kleiner restaurierter Fehlstelle. Insgesamt guter bis sehr guter Zustand.
Wilhelm Oesterle (1876 Herbolzheim - Wagenstadt - 1928 Berlin). Deutscher Maler und Grafiker. Lehre als Kirchen- und Dekorationsmaler. 1897-1902 an einer Handwerkerschule in Berlin. Danach an der Kunstgewerbeschule in Karlsruhe. Ab 1906 wieder in Berlin. Schüler bei Lovis Corinth. Veröffentlichung von Grafiken in den Verlagen Gurlitt, Neumann und Margules. Die Motive stammen meist aus Berlin und Umgebung. Im Ersten Weltkrieg als Soldat in Nordfrankreich und Belgien. Ab 1919 Lehrer für Akt- und Radierunterricht an der Reimannschule in Berlin. Auf dem Höhepunkt seines Schaffens thematisiert er hauptsächlich die Havel- und Spreelandschaft aber auch soziale Themen. Neben Radierungen entstehen Aquarelle, bemalte Keramik und großformatige Ölgemälde. Zusammenarbeit mit Käthe Kollwitz in der Bildungsarbeit der freien Gewerkschaften.






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