1920/1923. Lithografie / Fotolithografie, in Schwarz, auf grobem gelbem Maschinenpapier. – Originale Künstlergrafik, von George Grosz. – 21,2 x 26,4 cm (Darstellung / Druckbild), 27 x 36 cm (Blatt).
Aus: George Grosz, Ecce homo (Berlin: Malik-Verlag 1923), Bd. Ausgabe C. – Nicht handsigniert. Unten links nummeriert: ″11″. – Aus der 1923 von Wieland Herzfelde im Berliner Malik-Verlag herausgegebenen Erstausgabe des ″Ecce homo″. – Papier altersbedingt gegilbt. Im oberen Rand Spuren der Fadenheftung. Guter Zustand.
George Grosz (1893 Berlin - 1959 Berlin). Deutsch-amerikanischer Maler, Grafiker und Karikaturist. Bekannt sind vor allem seine der Neuen Sachlichkeit zugerechneten, sozial- bzw. gesellschaftskritischen Gemälde und Zeichnungen. Typische Sujets sind die Großstadt, ihre Abseitigkeiten (Mord, Perversion und Gewalt) sowie die Klassengegensätze, die sich in ihr zeigen. In seinen Karikaturen verspottet er die herrschenden Kreise der Weimarer Republik, greift soziale Gegensätze auf und kritisiert insbesondere Wirtschaft, Politik, Militär und Klerus.