1957. Linolschnitt, in Schwarz, auf gelbem Achat-Maschinenbütten. – Originale Künstlergrafik, von Paul Schultz-Liebisch. – Künstlerexemplar (e.a.). – 32,0 x 42,2 cm (Darstellung / Druckstock), 36 x 49 cm (Blatt).
Rechts unten in Faserstift signiert: ″Paul Schultz-Liebisch″. Im Druckstock links unten Monogramm: ″SLi″. – Tadellos erhalten. Sehr guter Zustand.
Paul Schultz-Liebisch (1905 Reinickendorf - 1996 Berlin). Deutscher Maler und Grafiker. Lehre zum Dekorationsmaler. Unter Anregung von Heinrich Zille und Hans Baluschek autodidaktisches Studium der Malerei. Arbeit als Bühnenmaler im Filmatelier der Ufa in Berlin-Tempelhof. Unter den Nationalsozialisten Malverbot der Reichskulturkammer. 1944 Verlust der Frühwerks durch Bombenangriff. 1945-49 Grafik-Zyklus "Des Wahnsinns Ende". 1946-51 Mitglied der SED. Danach Ausschluss von öffentlichen Wirkungsmöglichkeiten. Freundschaft mit Paul Kuhfuss, Heinrich Burkhardt, Arno Mohr und Fritz Duda.