1983. Zinkografie / Federlithografie, in Braunviolett, auf hellem Hahnemühle-Bütten. – Originale Künstlergrafik, von Werner Tübke. – Auflage Exemplar Nr. 4/100. – 27,8 x 38,1 cm (Darstellung), 40 x 54 cm (Blatt).
Tübke-Schellenberger 128. – Rechts unten in Bleistift signiert: ″Tübke″. Links eigenhändige Auflagenbezeichnung: ″4/100″. Im Stein unten mittig nochmals signiert und datiert: ″Tübke 83″. – Tadelloses Exemplar. Sehr guter Zustand.
Werner Tübke (1929 Schönebeck/Elbe - 2004 Leipzig). Deutscher Maler, Zeichner und Grafiker, neben Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer einer der bedeutendsten Künstler in der DDR, Vertreter der ersten Generation der Leipziger Schule. 1935-45 privater Zeichenunterricht bei Karl Friedrich in Magdeburg. Studierte 1948/49 Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB), 1950-52 Kunsterziehung und Psychologie an der Universität Greifswald. 1955-57 Assistent an der HGB. 1961/62 Studienaufenthalt in der Sowjetunion. Ab 1962 Oberassistent, ab 1964 Dozent an der HGB, 1972 Professor und 1973-76 Rektor. 1971 erste Italienreise. 1976-87 Arbeit am Panoramagemälde zum Deutschen Bauernkrieg in Bad Frankenhausen in Thüringen. 1977 documenta in Kassel.